Die Sprecher*innen der Koalition

Michael Bloeck - Literatur

Michael Bloeck ist eigentlich bildender Künstler, Siebdrucker aber auch Dichter. In seiner Kunst arbeitet er interdisziplinär mit Wort, Schrift, Bild und Konzept. Er betreibt den Be Poet Off Space im Frankfurter Gallus, in dem es auch Ausstellungen und Lesungen gibt. Er ist im Vorstand des Verbandes der Schriftsteller_innen Hessen in der Verdi, im Vorstand des Kulturnetz Frankfurt e.V. und Schatzmeister des BBK Frankfurts. Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung der Genres liegen ihm am Herzen.

„Frankfurt ist ein Durchlauferhitzer, und ich liebe es heiß zu duschen.“ M. Bloeck

www.bepoet.de

bepoet2@aol.com

Jan Deck - Darstellende Künste

Jan Deck ist Politikwissenschaftler, lebt in Frankfurt/Main und arbeitet als freier Dramaturg, Regisseur und Kurator an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlichen Künstler*innen, Ensembles und Kollektiven. Zudem arbeitet er seit 2006 für hessischen Landesverband Freie Darstellende Künste (laPROF) und ist dort für Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Lobbyarbeit zuständig. Mit seinem Performancekollektiv profikollektion erforscht er mit Katja Kämmerer historische Orten und gesellschaftliche Themen, als Dramaturg und Autor bei Theaterperipherie entwickelt er mit Regisseurin Ute Bansemir Rechercheprojekte. Er ist und war Mitglied verschiedener Juries und Beiräte, kuratiert Tagungen, Festivals und Labore. Als Herausgeber und Autor beschäftigt er sich mit verschiedenen Aspekten von Kunst und Gesellschaft, u.a. bei Publikationen wie Paradoxien des Zuschauens und Politisch Theater machen (beides Hg. mit Angelika Sieburg), Stop teaching! Neue Theaterformen mit Kindern und Jugendlichen (Hg. mit Patrick Primavesi) und Postdramaturgien (Hg. mit Sandra Umathum).

Sylvia Demgenski - Freie Musikszene

Sylvia Demgenski arbeitet nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik Detmold, dem Universität Mozarteum und der HfMDK Frankfurt als freie Cellistin, Barockcellistin und Instrumentalpädagogin in Frankfurt am Main. Sie verfolgt verschiedene solistische und kammermusikalische Projekte, so unter anderem das Duo Raimondi Demgenski, die Konzertreihe Barock² und die 1:1 Concerts der Freien Szene Frankfurt. 

Neben ihrer Tätigkeit als Cellistin in der Kammerphilharmonie Frankfurt ist sie für das Orchester auch auf organisatorischer Ebene tätig. Ihr besonderes künstlerisches Interesse gilt außerdem der historischen Aufführungspraxis. Außerdem unterrichtet sie an der Musikschule Frankfurt und im KulturRaumKronberg.

Als Sprecherin der Koalition der Freien Szene Frankfurt setzt sie sich für die Belange der Freien Kulturschaffenden und insbesondere für die freien Musiker*innen ein.

www.sylviademgenski.de

Photo: Hager Bader

Gal Fefferman - Tanz/Choreographie

Gal Fefferman stammt aus Tel Aviv, Israel, wo sie 2011 ihre erste Bühnentanz-Ausbildung in der “Maslool – Bikurey Ha’itim” abschloss. 2016 schloss sie ihren BA in zeitgenössischem Tanz an der HfMdK Frankfurt ab, und seitdem arbeitet sie als freischaffende Tänzerin, Performerin und Choreografin im Rhein-Main Gebiet. Parallel zu ihrer Erfahrung auf der Bühne war sie als Regieassistentin und Inspizientin u. a. an der Oper Frankfurt tätig. Schließlich professionalisierte sie sich als Choreografin und debütierte im Frühjahr 2017 in dem szenischen Konzert „The Melting Pot“ in Kollaboration mit der Kammerphilharmonie Frankfurt und beim „Cantiere Internationale d’Arte“ in Montepulciano im Sommer 2018 übernahm sie die Choreografie in der Oper „L’impressario in Angustie”. Ihre letzte Arbeit, der Kurzfilm HINENI, wurde im April 2021 im Programm von studioNAXOS uraufgeführt und zu den Hessischen Theatertagen 2021 am Hessischen Landestheater Marburg eingeladen sowie beim Soundance Festival 2021 im Dock 11, Berlin, in As Is 21 Sadnaot Habama Tel-Aviv-Jaffa und in der Gießener Auftritte: Tanzart 2021 gezeigt. Im Sommer 2022 wird er wieder in ausgewählten Theatern in Hessen zu sehen sein. 

Caroline Jahns - Freie Musikszene

Caroline Jahns ist studierte Konzertsängerin im klassischen Fach des Lied- und Oratoriengesangs und diplomierte Gesangs- und Stimmpädagogin.
Sie lebt mit Mann und Kind in Frankfurt und arbeitet freischaffend mit renommierten Künstlern des deutschen und europäischen Konzertlebens in Frankfurt, Brüssel, Basel und Wien.
In verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen vertritt sie das Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts. Seit 2020 erarbeitet sie die Klassische Kinderkonzertreihe des Theater K in Eschborn und führt die von der Oper Frankfurt begonnene Konzertreihe der 1:1 CONCERTS© für die Freie Klassische Musikszene fort.

Geleitet von einer tiefen Faszination für die Schönheit von Stimmen, nimmt Caroline Jahns außerdem Lehraufträge an verschiedenen Bildungseinrichtungen war. Im  „Labor für Kunst und Wirtschaft“, führt sie als Vocal-Coach künstlerische Interventionen in Unternehmen durch. Des Weiteren finden Sie sie als 2. Vorsitzende des Frankfurter Tonkünstlerbundes, bei der Hessischen Lehrkräfteakademie des Hessischen Kultusministeriums, sowie im Forum für Frankfurt „Schöne Aussichten“ verantwortlich für den Bereich Kunst und Kultur, wo sie mit Bürgern der Stadt gemeinsam kulturelles Leben gestaltet.

In der Koalition der Freien Szene streitet sie als Sprecherin für die Verbesserung der Arbeitsstrukturen und Lebensumstände der freischaffenden klassischen Musiker*innen.

jahns@koalition-freieszeneffm.de

Line Krom in ihrem Atelier Foto: Jessica Schäfer

Line Krom - Bildende Kunst

Line Krom ist bildende Künstlerin, Kunstvermittlerin und Kulturwissenschaftlerin. Sie studierte Kunst- und Kulturwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt, Bildende Kunst am Wimbledon College of Art in London und der Universität der Künste in Berlin.
Als Sprecherin der Koalition der freien Szene Frankfurt engagiert sie sich für Bildende Kunst.

Zentrales Thema in Kroms Kunst sind die Arbeits- und Existenzbedingungen im Kunstbetrieb. Seit 10 Jahren erforscht sie durch Kunstwerke, Objekte, Interventionen und Performances die Ästhetik ökonomischer Prämissen im Kulturbetrieb. Effizienz und Return-of-Investment als Parameter von (wirtschaftlichem) Erfolg haben starken Einfluss darauf wie Kunst aussieht und wie Kunstschaffende arbeiten. Line Krom kommentiert ironisierend künstlerische Objekte nach wirtschaftlichen Kriterien statt nach ästhetischen: günstig, rational, flexibel, zeugen von gutem Geschmack und sind gleichbedeutend mit schön, gelungen, erfolgreich.
Aus Leinwänden entfernt sie einzelne Fäden, bis man nicht mehr darauf malen kann. An Keilrahmen spart sie 75%, so dass das Kunstwerk dem Rahmen den Halt gibt und nicht umgekehrt. Mit ihrem künstlerischen Handeln erforscht sie „Aesthetics of Austerity“, in dem sie Strategien der Arte Povera mit der DIY-Ästhetik des Punk verknüpft und Kunstwerke aus billigen, wertlosen Material herstellt.
Krom zeigte Arbeiten in zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderem der L.A. Art Book Fair, Los Angeles, dem BronxArtSpace in New York und dem Jerwood Space in London. Zuletzt in der großen Einzelausstellung „Numbers Rule – Zahlen im Blick“ (2020).

Von 2001 bis 2016 arbeitete Krom in der interkulturellen, antirassistischen Bildung für verschiedene Ethnologische und Post-Ethnologische Museen.
Seit 2014 ist sie als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten tätig. Sie lehrt Kulturpolitik, Kulturanthropologie und Kunstvermittlung, zuletzt am Institut für Kunstpädagogik der Goethe Universität Frankfurt und am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft, Fach Kulturanthropologie/Volkskunde der Johannes Gutenberg Universität Mainz.
Sie publiziert zu verschieden kulturpolitischen Themen u.a. bei Faust Kultur, dem Kultur online Magazin aus Frankfurt.

https://www.linekrom.com 
https://www.instagram.com/linekrom/ 
https://www.facebook.com/line.krom

 

Monika Linhard - Bildende Kunst

Monika Linhard ist Bildhauerin und arbeitet im Bereich Rauminstallation und Objektkunst. In ihren Werken spürt die Künstlerin der Phänomenologie unserer Dingwelt nach, in dem sie Alltagsgegenstände in ihre Werke integriert oder als Basis nutzt. Sie ist eine Erforscherin der vertrauten Alltagsgegenstände, deren ästhetischen Qualitäten, Funktionen, und Materialeigenschaften. In unterschiedlichen Medien wie Fotografie, Licht- oder Soundinstallationen führt sie ihre Ideen aus.

Monika Linhard studierte an der Gesamthochschule Kassel den Diplomstudiengang Freie Kunst und lebt und arbeitet seit 14 Jahren in der Milchsackfabrik / Frankfurt a. M. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien für ihr Werk und stellt international aus. Neben ihrer Tätigkeit als Künstlerin arbeitet sie als Lehrbeauftragte an verschiedenen Hochschulen, unterrichtet an Schulen und in Workshops.

Sie ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund (DKB) und im Internationalen Künstlergremium (IKG). Als Sprecherin der Koalition der freien Szene Frankfurt engagiert sie sich für Bildende Kunst.

www.monikalinhard.de
https://www.facebook.com/monika.linhard.1/
www.artist-info.com

 

Foto: Günther Dächert

Sepp'l Niemayer - Freie Musikszene

Informationen folgen in Kürze.

Haike Rausch - Bildende Kunst

Haike Rausch ist Teil des Künstlerduos 431art – zusammen mit Torsten Grosch zeichnet sie verantwortlich für partizipative künstlerische Projekte wie botanoadopt® mit der Pflanzenklappe® (u.a. 2017 vom Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung ausgezeichnet), Performanceprojekte, wie „Botanical Powwow – Micro-Museum for the Future“ (Performance Festival Implantieren 2020) oder Audiowalks wie „Ghost Hunting“ ( ICCC’20 – International Conference on Computational Creativity ). Seit 2009 ist sie Mitglied im Deutschen Künstlerbund.

Darüber hinaus arbeitet sie u.a. als Gestalterin und engagiert sich in Performance Projekten mit Jugendlichen. Haike Rausch ist Gründungsmitglieder der Koalition der freien Szene Frankfurt und Sprecherin für den Bereich der Bildenden Kunst.

www.431art.org
www.botanoadopt.org
www.quersumme8.org
greenhousecompany.431art.org

Gregor Maria Schubert - Film

Gregor Maria Schubert, geboren 1970, studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Visuelle Kommunikation mit den Schwerpunkten AV-Medien und Freie Gestaltung. Der gelernte Künstler und Filmemacher arbeitet seit seinen Anfängen im Kontext kritischer Kulturvermittlung und kultureller Bildung. Er ist Gründer und Festivaldirektor des LICHTER Filmfest Frankfurt International, bringt Kino regelmäßig an ungewöhnliche Orte und ist Teil der Initiative Zukunft Deutscher Film.

Beirat

Bildende Künste
Annette Gloser – freie Kuratorin, ehemals Galerie Fruchtig
Christian Kaufmann – Heussenstamm Galerie
 
Darstellende Künste
Angelika Sieburg – Schauspielerin, Regie, WuWei Theater Frankfurt
Anna Wagner – Mousonturm
Linus König – Regisseur, Leiter Landungsbrücken
 
Film, Video und Mediengestaltung
Gunter Deller – MAL SEH’N Kino
Werner Rosmaity – Mewi e.V.
 
Musik
Heike Matthiesen – Gitarristin, Vorsitzende Archiv Frau und Musik